Industrial Services AG sucht bewusst ältere Ingenieure. Initiative "50plus" gestartet
Nürnberg.Das seit kurzem deutlich positive Stimmungsbarometer in der Industrie im Hinblick auf sich ändernde politische Rahmenbedingungen für Deutschland, hat zu sprunghaften Auftragseingängen beim Nürnberger Engineering-Dienstleister Industrial Services AG geführt. "Wir sind selbst überrascht, wie schnell sich die Lage gedreht hat", so Vorstandsvorsitzender Peter Dinstühler.
Innerhalb von nur zwei Wochen habe man über vier Mio. Euro an Auftragseingang einsammeln können – 32 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. "Wir sind am Limit mit unserer Auslastung. Mehr geht nicht - mehr wird aber schon bald möglich und nötig sein müssen, das zeigen die Neuanfragen klar", so seine Prognose. Daher sucht der Ingenieurdienstleister zusätzlich zu seinen 350 Ingenieuren und Technikern dringend noch weitere 80 Mitarbeiter. "Es muss uns gelingen, ohne Abstriche bei der Qualität, geeignete Leute in einem Land mit rund fünf Mio. Arbeitslosen zu finden" meint Dinstühler.
Um dies zu erreichen, will die is group auch gezielt Bewerbergruppen, die der Mitbewerb am Arbeitsmarkt eher stiefmütterlich behandelt, ansprechen: Ingenieure über 50 Jahren und Berufsanfänger. Gerade bei den Senior Engineers sehe man klare Vorteile in Projektleiterpositionen. "Um anspruchsvolle, technisch komplexe Projekte auf höchstem Niveau durchzuführen, braucht man Leute, die so etwas schon oft und schon lange gemacht haben: gestandene Technikprofis mit Erfahrung, Überblick und Reife", erläutert Dinstühler seine Philosophie. Der Einsatz dieser Gruppe mit ihrem reichen Erfahrungspotenzial entspricht Dinstühler zufolge besonders gut den hohen Qualitätsanforderungen seines Unternehmens.