Nürnberg/Salzburg. Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt sind selten geworden, für die Nürnberger is group gilt das unter anderen Vorzeichen: Sie sucht dringend qualifizierte Techniker und Ingenieure, doch der Arbeitsmarkt gibt nicht genügend her. Insgesamt hat das global agierende Engineering-Unternehmen einen Bedarf von rund 100 neuen Mitarbeitern, davon allein 30 Ingenieure, was fast einem Drittel des Personalbestands entspricht. Allein in Deutschland wären 72 Stellen zu besetzen, die meisten (46) im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus, verteilt auf Nürnberg, München, Stuttgart und Hamburg. Am Firmenhauptsitz in Nürnberg werden insgesamt 36 Leute benötigt.
Für Österreich, wo das Unternehmen in Salzburg als is Industrial Services GmbH schwerpunktmäßig den besonders wachstumsstarken Sektor Gebäudetechnik betreut, und bereits 105 Mitarbeiter beschäftigt, werden weitere 23 Mitarbeiter gesucht. Das Unternehmen ist nach nur fünf Jahren eines der führenden Ingenieurbüros für Gebäudetechnik in Österreich geworden.
Auch am neuen Standort Prag sieht sich das Unternehmen mittlerweile mit dieser Personal-Problematik konfrontiert. Der regionale Markt für Ingenieure ist nach Worten von Eduard Mohr, Geschäftsführer der is GmbH "wie leergefegt". Man überlege, ob man nicht gezielt im südlichen Ostdeutschland Ingenieure anwerbe, um so den tschechischen Markt besser bedienen zu können.
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