Dienstag, 07.02.2012, 16:44 Uhr
 
 
isPro
cois
mis
cuteis
Unternehmen planen vermehrt Standortverlagerungen
Nürnberger Ingenieurgesellschaft registriert eine deutlich verstärkte Nachfrage ...

Nürnberger Ingenieurgesellschaft registriert eine deutlich verstärkte Nachfrage - DIHK-Umfrage bestätigt diesen Trend: Jedes vierte Unternehmen plant konkret eine Produktionsverlagerung ins Ausland

Nürnberg: Jedes vierte deutsche Unternehmen plant konkret, in den nächsten drei Jahren Produktionsbereiche als Folge von Standortnachteilen ins Ausland zu verlagern. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Unternehmensbefragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Bemerkenswert ist vor allem auch die Tatsache, dass - anders als in den 90er Jahren, als fast ausschließlich lohnintensive Unternehmensteile mit vorwiegend gering qualifizierten Tätigkeiten im Mittelpunkt von Verlagerungen standen - inzwischen auch kapital- und wissensintensive Unternehmensteile in Betracht gezogen werden. Damit, so die Studie, erhalte das Thema Verlagerung eine völlig neue Dimension.

Immenser Anstieg der Anfragen
Peter Dinstühler, der Gründer und Vorstandsvorsitzende der is Industrial Services AG, kann die Ergebnisse der DIHK-Studie in ihren Kernaussagen bestätigen. "Nach einer fast zweijährigen Ruhepause", so Peter Dinstühler, "spüren wir tatsächlich einen deutlichen Anstieg an Verlagerungen. Die Anfragen sind gegenüber den Vorjahren um das Vierfache gestiegen, die Angebotssumme der ersten Monate im Jahr 2003 war bereits höher als die in den beiden letzten Jahren zusammen."

Die Gründe für den anbrechenden Verlagerungsboom sieht der Nürnberger Unternehmer jedoch nicht nur in der verstärkten Auslandsorientierung der Unternehmen. Vielmehr sind die innerdeutschen Verlagerungen, so Peter Dinstühler, ein mindestens genauso wichtiger Faktor. "Hier handelt es sich vor allem um Produktgruppenbereinigungen. Die wirtschaftliche Situation zwingt die Unternehmen dazu, ihre Rationalisierungen weiter zu forcieren. Im Klartext: Da werden schnell mal zwei Produktionsstandorte zu einem zusammengefasst." Überhaupt sind nach seinen Erfahrungen in den Produktionsanlagen deutscher Unternehmen "unzählige kleine und mittlere" Automatisierungsprojekte im Gange. Dinstühler: "Arbeitsplätze werden dadurch bestimmt nicht geschaffen." Und hier liegt auch das große Problem. Ganz gleich, ob die Unternehmen ihre Standorte ins Ausland verlagern oder innerhalb des Landes ihre Produktionsstätten zusammenfassen, es geht immer um die Arbeitskosten. Dies hat die DIHK-Studie jetzt noch einmal bestätigt.
Die is Industrial Services AG hat ihren Stammsitz in Nürnberg und bietet Engineering-Dienstleistungen in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Elektro- und Antriebstechnik, Automatisierungs- und Steuertechnik, Gebäudetechnik und die weltweite, schlüsselfertige Verlagerung von Industrieanlagen an. Das Unternehmen beschäftigt im Augenblick rund 330 Ingenieure und Techniker und ist mit Auslandsgesellschaften in Österreich und den USA vertreten.

Ansprechpartner:
Peter Dinstühler
Telefon +49 (0)911-99 350-112

Download als:
PDF Word
Das is Industrial Services - Magazin
Das aktuelle is Magazin jetzt durchschmökern.
is Magazin (PDF) - Archiv
Hier finden Sie die Ausgaben des is Magazins (PDF) der letzten Jahre
RSS Thread
 
     
  © is group 2012 · Impressum · Datenschutz · Nutzungsbedingungen · AGBs · is Grundsätze