Donnerstag, 09.02.2012, 02:32 Uhr
 
 
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Erste Stimmungsaufhellung in der Wirtschaft lässt Auftragsvolumen im Engineeringgeschäft stark wachsen. Ingenieure wieder gesucht.
Steigende Anfragen bescheren Ingenieurdienstleister hohe Auslastung – Kunden sehen Zukunft wieder optimistischer – Personalbedarf verschärft sich durch neuen Ingenieurmangel

Nürnberg. Seit rund zwei Wochen ist Bewegung ins deutsche Engineeringgeschäft gekommen. Die bisherige Investitionszurückhaltung in stark technikorientierten Branchen wie der Investitionsgüterindustrie und das allgemeine Klima der Verunsicherung weichen einer vorsichtig positiveren Stimmung, die sich für die is group bereits in steigenden Auftragszahlen niederschlägt. "Es ist, als ob sich eine große Erstarrung löst. Das Land kommt wieder in Fahrt, wir spüren dass sehr deutlich bei unseren Kunden", weiss Peter Dinstühler, Vorstandsvorsitzender der Industrial Services AG zu berichten.

Seit zwei Wochen wächst das Auftragsvolumen zweistellig im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – ein Volumen von über 4,1 Mio. Euro an Auftragseingang konnte der Nürnberger Ingenieurdienstleister allein seit Ende Mai verbuchen, ein Plus von satten 32 Prozent zum gleichen Zeitraum des Jahres 2004. Peter Dinstühler ist sich daher sicher "die Konjunkturlokomotive nimmt wohl langsam wieder Fahrt auf."

Gewissheit für seine Einschätzung gibt ihm die Tatsache, dass seine is group durch ihre breite Aufstellung quer über alle Technologiebereiche hinweg, wie ein Frühwarnsystem für die ersten Zeichen eines beginnenden Aufschwungs wirkt. "Wir haben Kunden aus allen Industriezweigen und eine gut durchmischte Kundenstruktur in der ganzen Republik. Ob Mittelstand oder Großunternehmen, die Nachfrage nach unseren Engineering-Dienstleistungen und vor allem unseren Ingenieuren boomt."

Besonders erfreulich entwickeln sich nach seinen Worten die Anfragen fürs Neugeschäft. Doch gleichzeitig liegt hier auch ein Problem: Die Auslastung stößt bereits an ihre Kapazitätsgrenzen, daran ändern auch hochmotivierte Mitarbeiter nichts. Dinstühler will diese Nachfrage- und Wachstumslimitierung aufbrechen durch eine massive Aufstockung des Personalbestands der is group. "Wir suchen dringend rund 80 Techniker, Ingenieure, Informatiker und Physiker sowie Vertriebsprofis im Anlagengeschäft für praktisch alle unsere Standorte. Wir werden aber sicher nicht die gleichen Fehler machen, wie im Jahr 2000."

Damals habe man aus Gründen der Ingenieur-Verknappung am Arbeitsmarkt Kompromisse bei der Bewerberqualität gemacht. Dies werde sich keinesfalls wiederholen. Qualität sei oberstes Gebot, um den größten Teil der is group in Deutschland zu halten, auch wenn es nicht leicht fällt, potenziellen Kunden mangels freier Mitarbeiter absagen zu müssen. Stattdessen wolle man jetzt verstärkt ältere Ingenieure über 50 Jahren als Erfahrungsträger und Projektleiter gewinnen.

"Um anspruchsvolle, technisch komplexe Projekte auf höchstem Niveau durchzuführen, braucht man Leute, die so etwas schon oft und schon lange gemacht haben: gestandene Senior Engineers mit Erfahrung, Überblick und Reife", erläutert Dinstühler seine Philosophie. Gleichzeitig werde man aber auch jungen Berufseinsteigern eine Chance geben, um schon jetzt für den sich abzeichnenden Wandel personell gerüstet zu sein.

www.0800technik.com

Kontakt:
Industrial Services AG
Nordring 26, 90408 Nürnberg
Tel. 0911/99350-0, FAX -35
Mail: presse@0800technik.com

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